Aktuell
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Verfügung der Gesundheitsdirektion des Kanton Zürichs
Der Verein Ganzheitliche Beratung und kritische Information zu pränataler Diagnostik wird per 1. Februar 2011 als unabhängige Informations- und Beratungsstelle gemäss Art. 17 des Bundesgesetzes über genetische Untersuchungen beim Menschen anerkannt. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung ist mit dieser Anerkennung nicht verbunden, aber die Stelle ist ab dem kommenden Monat eine offizielle unabhängige Informations- und Beratungsstelle in Bezug auf die Pränataldiagnostik.
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Fortbildung: Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen
unter besonderer Berucksichtigung ethischer, rechtlicher und psychosozialer Aspekte
05. April 2012, 13.30h - 17.45h
Vorgeburtliche Untersuchungen eröffnen heute gegenüber früheren Generationen ein breites Spektrum an Wahlmöglichkeiten. Die Begleitung und Beratung im Rahmen der Pränataldiagnostik ist inhaltlich komplex und ethisch heikel. Neben der medizinischen Kompetenz ist für Fachpersonen psychologisch-methodisches, ethisches und rechtliches Wissen notwendig, wenn die schwangeren Frauen und ihre Partner sich für oder gegen bestimmte Untersuchungsmethoden entscheiden müssen oder z.B. nach der Mitteilung einer Diagnose in eine emotionale Krise geraten.
Fortbildungsseminar für Gynäkolog(inn)en, Hausärzt(inn)en, Hebammen und Schwangerschafts- und Sexualberater/-innen. Anmeldung
- Psychosoziale Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen - Anleitung für die Beratungspraxis ergänzt mit interdisziplinärem Fachwissen

Das umfassende und praxisnahe Instrument für die psychsoziale Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen soll allen Informations- und Beratungsstellen für pränatale Diagnostik - wie Familienplanungsstellen, unabhängigen Beratungsstellen, Hebammen, Hebammenpraxen, HeilpädagogInnen - sowie weiteren interessierten Kreisen als Unterstützung und als Anleitung dienen. Der Leitfaden soll die Qualität der psychosozialen Beratung bei Pränataler Diagnostik fördern.
Neben spezifischen Anleitungen für die Beratungspraxis enthält der Leitfaden auch interdisziplinäres Fachwissen wie medizinische, heilpädagogische, ethische und juristische Informationen sowie eine umfassende Vernetzungsliste mit den zugehörigen Links.
Wir freuen uns, Ihnen die Checkliste für den Beratungsalltag zum Download zur Verfügung stellen zu können.
Das Projekt wurde von der schweiz. Gesundheitsdirektorenkonferenz finanziell unterstützt.
Der umfassende Ordner mit Register, Bildtafeln, Zeitachse und zwei separaten Broschüren ist zu bestellen bei Dialog Ethik zu CHF 49.-- /Euro 38.-- (zuzüglich Versandspesen).
- Neuerscheinung Der Beratungsprozess in der Pränatalen Diagnostik
Soll eine werdende Mutter die Möglichkeiten der Pränatalen Diagnostik umfassend nutzen? Wie soll eine Ärztin mit der Frau die damit einhergehenden Risiken diskutieren? Und wie teilt der Gynäkologe einem betroffenen Paar einen negativen Befund mit? Solche Fragen zeigen: Für die jeweiligen Paare ist die Pränatale Diagnostik nicht nur ein willkommenes medizinisches Angebot, um ihrem Schicksal zu begegnen. Sie ist häufig auch eine beachtliche Bürde. Der Entscheidungsprozess wird durch den unweigerlichen Zeitdruck und die Ungewissheit, was eine bestimmte Diagnose für das ungeborene Kind bedeutet, belastet. Somit ist eine einfühlsame, wissenschaftlich korrekte und umfassende Beratung gefragt.

Dieses Buch beleuchtet das Entscheidungsproblem der Pränatalen Diagnostik aus medizinischer, psychologischer, rechtlicher und philosophischer Perspektive. Es bietet Hilfestellung für betroffene Paare wie auch für Fachpersonen, welche im Bereich der Pränatalen Diagnostik arbeiten. Besondere Schwerpunkte bilden die Praxis der Beratung und die Analyse der grundlegenden Rahmenbedingungen, um die zuweilen schwierigen Entscheide im Bereich Pränataler Diagnostik zum Wohle aller Beteiligten treffen zu können. Bestellen!
- Evaluation Beratungsleitfaden
Der Verein Ganzheitliche Beratung und kritische Information zu pränataler Diagnostik hat in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Gremium einen Beratungsleitfaden entwickelt. Dieser Leitfaden wurde im Rahmen eines Dissertationsprojektes evaluiert. Das Projekt der Psychologin Denise Hürlimann wurde vom Nationalfonds finanziert. Das vorliegende Gesprächskonzept unterstützt Ärztinnen und Ärzte, schwangere Frauen und ihre Partner bei der Entscheidungsfindung zur pränatalen Diagnostik. Die Vorgehensweise ist in sieben Schritte gegliedert.
Es gibt dem Arzt/der Ärztin die Sicherheit, dass alle die für eine Frau und ihren Partner relevanten Aspekte zur Sprache kommen, damit sie beide einen stimmigen und verantwortungsvollen Entscheid fällen können. Das Set beinhaltet das Leitfaden-Gesprächskonzept, die Broschüre !schwanger? und einen laminierten Kurz-Leitfaden (A5). Bestellen !

